Halloween 2014 - Nachlese

von

Unsere Bärenhöhle als schaurige Gruselgruft

(von Sandra Waldhauser)

Am Freitag den 31.10.2014 war es wieder soweit: Unser Vereinsheim verwandelte sich an Halloween in den alljährlichen Ort des Grauens, um allen gruseligen Gestalten für eine Nacht eine Heimat zu bieten. Bereits am Eingang zur Gruselgruft begrüßte ein dämonisches Skelett alle Gäste, um ihnen zu zeigen, dass sie dort am richtigen Ort angelangt sind.

“Halloween” leitet sich von “All Hallows Evening”, dem Abend vor Allerheiligen (“All Hallows Day”) am 1. November eines jeden Jahres, ab. Im fünften Jahrhundert v. Chr. glaubten die Kelten, dass an diesem Tag die Welt der Lebenden mit der Welt der Toten zusammentrifft und sich vermischt, so dass die Toten nur an diesem Tag eine Chance hatten, von der Seele eines Lebenden Besitz zu ergreifen, ihre einzige Chance auf ein Leben nach dem Tod. Um von den Toten nicht erkannt zu werden oder um diese abzuschrecken, verkleideten sich die Menschen mit den schrecklichsten Masken und zogen laut durch die Gegend, um die Geister davon abzuhalten, von ihnen Besitz zu ergreifen. Mit der Zeit nahm der Glaube in die Besessenheit durch Geister ab, die Verkleidung wurde immer mehr ritualisiert und bekam eine nahezu zeremonielle Rolle. Irische Einwanderer brachten den Halloween-Brauch in den 1840er Jahren in die USA, wo dieser seitdem mit oftmals sehr viel Aufwand gefeiert wird (halloweenies.de).

Auch bei uns wurde dieser Brauch reichlich begangen. Hexen, Geister, Monster, Zombies und Vampire konnten ihren Gräueltaten freien Lauf lassen und ausgiebig zu schauerlicher Boogie- und Swingmusik tanzen. Für den passenden Gruselton sorgten die DJs Patrick, Stephan, Rudi und Günther.

Natürlich wurde auch ein entsprechendes Buffet angerichtet, um die hungrigen Gestalten davon abzuhalten sich anderweitig zu orientieren. Ob Augapfel-Bowle, abgehackte Finger, Kürbis- oder Schleim-Muffins – für jeden Geist, Henker oder Untoten war etwas Leckeres dabei.

Zur Geisterstunde fand traditionellerweise ein ausgiebiger Geburtstagstanz für den Grufti Patrick statt, der schon nahezu lückenlos seit über einem Jahrzehnt bei uns in seinen Geburtstag reinfeiert. Fast 15 Minuten lang durfte er mit allen schaurigen weiblichen Wesen – und ab und an auch mit männlichen verirrten Seelen – zeigen was er konnte. Nach einem Geburtstagstoast durften sich auch alle anderen Wesen wieder auf der Tanzfläche tummeln und feierten bis tief in die dunkle Nacht hinein. Die Morgendämmerung vertrieb die Schauergestalten wieder aus unserer Bären-Gruft und nichts wart mehr von ihnen gesehen… Doch nächstes Jahr werden sie mit Sicherheit wieder aus ihren Winkeln und Ecken auferstehen, um erneut ein rauschendes Fest zu feiern.

An dieser Stelle möchte ich Theresa T. ganz herzlich für die Organisation der Halloween-Party und ihre grusligen, aber leckeren, Muffins danken! Auch an alle Bar-Helfer und den fleißigen Dekorateuren ein großes Danke.

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